Miniprojekt „Weihnachtskarten“ – Alle Jahre wieder…

15.12.2014 |  | Headframe inside | Keine Kommentare

starten wir unser allseits beliebtes internes Miniprojekt „Weihnachtskarten“. Und jedes Jahr fragen wir uns: „Warum machen wir das eigentlich?“ Jahresendstress haben wir ja sowieso, sowohl beruflich als auch privat, und in beiden Wirkungsfeldern erscheinen dann immer noch die unbekannten Parameter, die den gesamten Ablauf- und Zeitplan komplett auf den Kopf stellen. Egal – man wächst mit seinen Aufgaben!

„Wir lieben unsere Arbeit…“ – so beginnt der Text auf unserer diesjährigen Weihnachtspost, was eine geschätzte Kollegin von mir mit einem gebrummten „Ja, besonders die Weihnachtskarten!“ kommentierte. Aber trotzdem: Alle Jahr wieder

– beauftragen wir unseren Grafiker mit einem neuen Entwurf und wundern uns immer wieder,
– dass die weihnachtlichen Motive noch nicht erschöpft sind
– sammeln und sortieren wir unsere Adressen und wundern uns,
– dass die Abteilung von Herrn M. schon wieder umbenannt wurde
– dass wieder einige Adressen mehrfach erscheinen
– oder dass Frau D. immer noch mit ihrem Mädchennamen in der Liste steht, obwohl wir uns doch sicher sind, dass wir das bereits im Vorjahr geändert haben!
– fahren wir die Karten von Essen nach Erlangen, weil dort der größte Teil der Mitarbeiter tätig ist, um sie dann zum Teil wieder zurückzufahren, weil man sich dann doch verpasst hat (s.o. „unbekannte Parameter“).
– schreiben wir die letzten Karten unterwegs, damit diese auch noch vor Weihnachten ankommen.

Wir lernen aber auch jedes Jahr hinzu: Auf keinen Fall mehr die Umschläge bestellen, die man selbst anlecken muss – spätestens nach dem zehnten ist einem so übel, als hätte man sich durch alle Weihnachtsmarktbuden getrunken. Oder: In der Schweiz schreibt man die Weihnachtsgrüße und die Straße mit „ss“ (aber auch nur da!)
Alles in allem also eine recht aufwändige Geschichte – warum machen wir es trotzdem?

Weil wir beim Akt des Schreibens unseren persönlichen Jahresrückblick halten: „Ach guck mal, Herr U. ist jetzt auch schon im Ruhestand!“ „Mensch, den Mike muss Du unbedingt mal wieder anrufen!“ Wie lange kenne ich eigentlich schon Frau L.?, das ist bestimmt schon das siebte Projekt, das wir zusammen machen…Und je größer der Stapel mit den fertigen Karten wird, umso mehr spürt man selbst diese „besinnliche Zeit voller weihnachtlicher Stimmung“, die wir Ihnen soeben gewünscht haben.

Deshalb schreiben wir – weil es Ihnen und auch uns Freude bereitet. Und deshalb beauftragen wir im August 2015 wieder unseren Grafiker und fragen uns, welches Motiv er noch im Köcher hat. Und im November wundern wir uns erneut, dass Frau D. wieder mit dem alten Namen auf der Liste erscheint („Verdammt noch mal, ich weiß genau, dass wir das geändert haben…….blödes Outlook!“). Und dann freuen wir uns auch wieder im Dezember, wenn wir den ganzen Schwung fertiger Karten in den Postkasten werfen. Und bei der Weihnachtsfeier werden wir uns beim Aperitif nochmals im Kollektiv echauffieren, was man hätte alles besser machen können, um spätestens bei der Vorspeise das Projekt „Weihnachtskarten 2015“ als abgeschlossen und durchaus erfolgreich zu betrachten (Berater müssen Optimisten sein!).

Wir hoffen, Sie teilen ein wenig unsere Freude – in diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne Feiertage!

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Dies ist nur ein GravatarDirk Pütz

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