Rekrutierungsstrategie „Teilzeit-Modell“, denn ein David muss clever sein, um Goliath zu schlagen

18.06.2014 |  | Personal | Keine Kommentare

„Der Mitarbeiter ist das wichtigste Kapital eines Unternehmens.“ Dies ist nicht nur eine Phrase, sondern für alle Unternehmen im Dienstleistungssektor und somit auch für unser Beratungsunternehmen „Headframe“ eine Tatsache und wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Doch wie kann ein kleines Unternehmen im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter bestehen?Durch interessante Projekte, gute Karriereperspektiven, ein angenehmes Betriebsklima und viele weitere Anreizsysteme können die bestehenden Mitarbeiter an ein bzw. unser Unternehmen gebunden werden. Für mich als Recruiter stellt sich jedoch die Frage, wie man den „richtigen“ Mitarbeiter findet. Auf dem Arbeitsmarkt für Consultants herrscht seit einigen Jahren ein deutlich höheres Angebot an offenen Positionen als an qualifizierten Bewerbern. Als junges Unternehmen haben wir zudem das Problem, als potentieller Arbeitgeber noch recht unbekannt zu sein. Unsere Ansprüche an die Qualität der Bewerber hinsichtlich Ausbildung, fachlicher Kenntnisse und sozialer Kompetenzen sind jedoch hoch. Wir müssen uns also flexibel und interessant zugleich aufstellen, um geeignete Bewerber auf uns aufmerksam zu machen.

Aus eigener Erfahrung (Mutter zweier Kinder) weiß ich, dass es viele sehr gut ausgebildete Mütter (oder Elternteile?) gibt, die nach der Geburt ihrer Kinder nicht mehr Vollzeit arbeiten möchten. Qualifizierte Teilzeitstellen sind auf dem Arbeitsmarkt jedoch kaum zu finden, da sie meist intern vergeben werden oder erst gar nicht angeboten werden.

Da nicht jedes Consulting-Projekt eine fünftägige Anwesenheit pro Woche erfordert und einige Aufgaben auch im Home Office zu erledigen sind, haben wir die Möglichkeit der Teilzeitarbeit aufgenommen und gezielt nach Consultants in Teilzeit gesucht. Die Resonanz und auch das Feedback der Bewerber haben uns Recht gegeben: Sowohl die Qualität als auch die Quantität der eingegangenen Bewerbungen war sehr gut. In den Gesprächen haben wir erfahren, dass wir als familienfreundlicher Arbeitgeber gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und dies bei den potentiellen Kandidaten sehr positiv gesehen wird.

Derzeit arbeiten bei uns drei Mitarbeiter in Teilzeit. Die Erfahrungen, die wir damit gesammelt haben, zeigen uns, dass wir die Beschäftigungsmodelle „Teilzeitarbeit“ und „Home-Office“ auch in Zukunft ausbauen werden.

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Dies ist nur ein GravatarAnja Wenzel

„Personal ist mehr als die Summe aller Mitarbeiter” – Menschenkenntnis, psychologisches Fingerspitzengefühl und vor allem viel Erfahrung machen den Unterschied zwischen Personalverwaltung und Personalführung.

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